Donnerstag, 1. November 2018

|HERBST-EINKAUF 2018|


Liebe Leser, 

ich kaufe gerne ein und investiere gerne viel Zeit in die Auswahl eines ''Outfits''. Und ich schaue mir gerne die Ausbeute anderer an. Wieso also nicht, die eigene zeigen? Hier ist sie! (Wie auch in den Jahreszeiten zuvor bereits). Viel Spaß beim Stöbern :)




MANGO Basic-Skinny-Jeans
Da meine Lieblings-Jeans nicht mehr die Neuste war, musste eine neue Jeans her. Und wenn es um Jeans geht, dann bin ich pingelig- sehr pingelig! Es muss die richtige Waschung sein, das richtige blau. Und der Baumwollanteil sollte möglichst hoch sein, dann leiert die Jeans nicht aus und ist somit qualitativ hochwertiger. Bei Mango bin ich fündig geworden. Low-Waist wollte ich nicht haben, ein Wikinger wollte ich auch nicht sein: Es wurde das Mid-Waist Modell Olivia. Ohne Löcher, ganz schlicht, in der Waschung, die ich wollte: Ein schlichtes blau, das sowohl schick, als auch sportlich kombiniert werden kann. Mit 90% Baumwolle, 8% Polyester und 2% Elastan. Ohne das Polyester wäre ich zwar noch glücklicher gewesen, aber wie sagt man so schön? Man kann eben nicht alles haben. (MANGO; Modell Olivia; 29,95€)



Bikerjacke von ZARA
Lange Zeit habe ich nach einer schönen Lederjacke (bzw Kunstlederjacke) für mich gesucht. Da ich ohnehin kein rockiger Typ Mensch bin und eine Bikerjacke ja eher in diese Richtung geht, entschied ich mich (mit treuer Beratung meiner besten Freundin) für ein eleganteres Modell(wie sie so schön sagte) und bin damit sehr zufrieden. Das Kunstleder ist relativ dick, gut verarbeitet und ist weder zu matt, noch zu glänzend. Und auch, obwohl ich eigentlich einen Kragen haben wollte: Ich bin mehr als zufrieden! 
(Zara; 49,95€)



Vagabond Grace Stiefeletten 
Seit zwei Jahren wollte ich diese Schuhe schon haben, war hin und her gerissen. Dieses Jahr habe ich sie endlich gekauft und darf sie nun an meinen Füßen tragen. Ich Sparfuchs habe mich jedoch für ein gebrachtes Modell entschieden, um nicht den vollen Preis von 99,95€ zahlen zu müssen. Bei 2 mal getragenen Schuhen, kann man nun wirklich nicht meckern. Ich bin sehr zufrieden und gerne 7,5 cm größer- auch wenn einige zunächst verwundert waren, weshalb ich nun denn plötzlich so groß wäre. Nun meine lieben Freunde, ich habe Fruchtzwerge gegessen. Sehr viele Fruchtzwerge. 



Skinnyjeans von ZARA
Ein relativ spontaner Kauf war diese mittelblaue Skinnyjeans. Ich liebe ihre Waschung! Ein wenig stören mich die ausgefransten, gekürzten ''Details'' am Knöchel, mit denen kann ich jedoch leben. Der Baumwollanteil mit über 90% ist top, und auch die Bundhöhe ist meiner Meinung nach nicht zu hoch und nicht zu tief. (Zara; 29,95€)



Rotes T-Shirt von ZARA
Noch ein Kauf, den ich in einer polnischen Zara-Filiale getätigt habe (was für ein förmlicher Satz): Dieses schlichte und doch sehr schöne, rote T-Shirt von Zara. Es ist locker geschnitten, um den Effekt zu unterstreichen, habe ich es eine Nummer größer gekauft. Es hat einen V-Ausschnitt, wie ich ihn so gerne mag und trägt ein sattes, schönes rot. (Zara; 6,95€)



Stiefel von Timberland
Eigentlich schon ein Kauf vom Anfang des Jahres waren diese hübschen Stiefel von Timberland, die eigentlich so gut wie jeder zu besitzen scheint. Ich habe sie mit dem Hintergedanken an diesen Herbst im Sale für knapp 80€ gekauft und bin sehr zufrieden mit ihnen, obwohl ich mich im Nachhinein womöglich doch, für eine andere Farbe entschieden hätte. 



Grauer Jeansrock von MANGO
Ein Kauf von dem ich nicht ganz überzeugt bin, war der Kauf dieses Jeansrockes. An sich ein wirklich schöner Rock und auch von der Qualität super (hoher Baumwollanteil). Aber leider gab es diesen Rock auch in weiß und ich bin mir stets unsicher, ob ich nicht lieber hätte den weißen nehmen sollen?! Naja, dann kauf ich mir den weißen eben ein anderes mal nach und trage diesen hier in den graueren Tagen zu einer Strumpfhose. Der weiße wäre eben so oder so nur für den Sommer geeignet. 
(Mango; 29,99€)





Pullover von Omi
Diesen Pulli habe ich von meiner Oma geschenkt bekommen und bin sehr glücklich darüber. Zwar vermute ich, dass es sich dabei einst um einen Männerpullover gehandelt hat, doch trotzdem finde ich ihn unglaublich bequem und sportlich kombinierbar. Danke!




Rotes Basic-Oberteil von H&M
Im Sommer trage ich gerne blau, im Herbst rot. Was für ein Glück ich hatte, als ich dieses  Shirt dann für 4€ im Sale gefunden habe. Besonders gefällt mir dabei der wellige Saum.



Kurzer Mantel von H&M
Ebenfalls Anfang des Jahres habe ich mir diesen schönen, grauen Mantel von H&M im Sale für 29,99€ gekauft. Dass er komplett aus recycelter Biobaumwolle besteht, hat mich noch mehr überzeugt, ihn zu kaufen. Leider war ich nach seinem Kauf nicht ganz so überzeugt von ihm, doch jetzt trage ich ihn endlich öfter und sehr gerne. Ein bisschen schick muss es schließlich auch sein! 



Portmonee von New Yorker
Obwohl ich eigentlich nach einem Lederportmonee gesucht habe, viel mir noch vor den Sommerferien dieses hübsche Teilchen in die Finger. Und da ich dringend ein neues brauchte und dieses hier nur knapp 5€ gekostet hat, habe ich es mitgenommen und bin rund um zufrieden und glücklich damit. Es ist ein echter Hingucker mit seinem satten rot und die Fächer innen haben eine gute Aufteilung. (New Yorker; 4,99€)




Süßes Oberteil mit Schleifen von FOREVER 21
Ebenfalls aus dem Sale habe ich dieses schlichte und doch süße Oberteil von New Yorker, welches ich in letzter Zeit sehr oft getragen habe. Obenherum ist es schlicht und nur die süßen Schleifen-Details an den weiten Ärmeln geben ihm das besondere Etwas.
(FOREVER 21; 7€)


Schwarzes Basic-T-Shirt von ZARA
Ich liebe schwarze Sachen, weil sie mit allem möglichen tragbar sind und nahezu immer passen. Leider lassen sie sich nicht so gut fotografieren(siehe Foto), Entschuldigung dafür. Wie bereits das rote T-Shirt es war, kam noch ein etwas schlichteres Basic T-Shirt mit. Ich liebe ZARA Oberteile! (ZARA; 6,95€)



Samstag, 13. Oktober 2018

|WUNDERSCHÖNE ASTERN| #herbstliebe


Ist der Herbst nicht eine wunderschöne Jahreszeit? Ich wage sogar zu behaupten, dass er schöner und bunter ist als der Frühling. Und wie man auf den gleich folgenden Fotos sieht, gefällt er auch den Bienen. 

Viel Spaß!






Sonntag, 7. Oktober 2018

|BUNTE BLÄTTER| #herbstliebe


Neulich habe ich beim Joggen diesen wunderschönen Fächer-Ahorn-Baum gesehen (ich habe den Namen gegoogelt, ich bin kein ''Baum-Kenner'') und war entzückt. Natürlich mussten Fotos gemacht werden! In solchen Momenten ist man glücklich, sein Handy doch mitgenommen zu haben. 
Und wenn ich so überlege, dann komme ich zum Entschluss, dass dies mein Lieblingsbaum ist. Ich denke, dass die wenigsten Leute sich Gedanken über ihren Lieblingsbaum machen, aber wenn man so darüber nachdenkt, dann kommt man zum Entschluss, dass es sowohl schöne, als auch nicht so schöne Bäume gibt. Bäume, die traurig aussehen- ja beinahe vor Melancholie nur so strotzen. Pappeln zum Beispiel- pfui! Aber man will ja objektiv bleiben. Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters.

Nun denn, genug des Geschwafels- es folgen weitere hübsche Bilder! 


(Und mal so nebenbei: Ist der Herbst nicht die schönste aller Jahreszeiten?)








|HERBST-BOWL| Maisgries mit Obst


Liebe Leser, 

heute wieder mal eine kleine ''Food-Inspiration''. Ich nenne sie ''Herbst-Bowl'', lässt man den Zimt weg, kann man sie jedoch genauso gut auch im Sommer, oder wann einem lieb ist, essen. 

Es geht ganz schnell und kann auch vegan zubereitet werden: Gries kochen, in meinem Fall Maisgries und das Lieblings-Obst drauf verteilen. In meinem Fall waren dies Bananen, gefrorene Him- und Brombeeren vom Sommer und außerdem noch ein Pfirsich- eben alles, was man in der Küche so findet. Dann kam noch etwas Zimt drüber und fertig war ein köstliches Frühstück!

Sehr empfehlenswert, sehr lecker. Ich hoffe, dass die folgenden Fotos euch überzeugen können, meine ''Herbst-Bowl'' nachzumachen, denn als ''Nachkochen'' kann man dies, bei dem geringen Aufwand, nicht nennen.











Sonntag, 23. September 2018

|LATEIN SELBSTÄNDIG LEREN| Teil 2




Liebe Leser, 

im März habe ich bereits den ersten Beitrag zum Thema ''Latein Lernen'' geschrieben. Hier der Link dazu. Dort habe ich unter anderem erklärt, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass ich mich dazu entschieden habe, selbstständig-sprich nicht in der Schule- Latein zu lernen. 
Seitdem ich angefangen habe sind nun mehr als 7 Monate vergangen und zahlreiche neue Erfahrungen hinzugekommen: 



Welche Fähigkeiten werden geschult? 

Wie bereits im ersten Beitrag erwähnt, bekommt man dank dem Übersetzen lateinischer Texte, welche zum Teil äußerst komplex sind, ein besseres Verständnis für Grammatik- und das nicht nur im lateinischen, sondern in allen Sprachen. 

Aber darum soll es nun nicht gehen. Selbstverständlich lernt man vielerlei grammatikalische Phänomene kennen, doch was am meisten geschult wird, insbesondere, wenn man selbstständig dafür verantwortlich ist, den Stoff zu lernen und ein Lehrer einem nicht hinterherläuft, weil die nächste Klausur ansteht, ist die Disziplin
Man muss es selbstständig auf die Reihe kriegen, Aufgaben in einem bestimmten Tempo zu bearbeiten, nicht zu trödeln, sich immer wieder ranzusetzen und auch wenn es schwierig und ausweglos scheint, nicht aufzugeben.

Auch Zeitmanagement wird trainiert. Es ist meines Erachtens wenig sinnvoll, wochenlang über einer Aufgabe zu hängen. Natürlich gibt es Dinge, die Vorrang haben, doch wenn man sich ein Ziel gesetzt hat, muss man seine Zeit so organisiert bekommen, dass auch dieses nicht zu kurz kommt. 

Sturen Menschen wird häufig gesagt, sie sollen nicht versuchen, mit dem Kopf durch die Wand zu laufen. Doch genau dies sollte man tun, wenn man etwas unbedingt will. Der Wille die Wand zu durchbrechen muss stärker sein, als jene physikalische Gesetze: Dann klappt alles! 

,,Mit dem Kopf durch die Wand!''



Lernroutine

Wie bereits unter dem obigen Stichpunkt ''Zeitmanagement'' erwähnt, sollte eine Routine geschaffen werden, damit man sich seinem Ziel kontinuierlich nähern kann. 
Vor den Sommerferien habe ich mir viel zu große Ziele gesetzt. Eines davon war, innerhalb von 2 Wochen 7 Lektionen des Ianua-Nova I durchzuarbeiten. Das war definitiv zu viel, zumal der Lehrinhalt der Lektionen (zumindest bei meinen Lehrbüchern) von Lektion zu Lektion lernintensiver und somit zeitaufwendiger wird. 
Nun gebe ich mir für jede Lektion jeweils eine
Woche Zeit und komme damit super durch. Pi mal Daumen bearbeite ich jeden Tag jeweils eine Aufgabe. 


(Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn man vor sich liegen hat, was man geschafft hat. In meinem Fall ist es der Ordner lauter Übersetzungen. Probiert es aus! Sei es Latein lernen, oder eine andere Sprache, oder ein Klavierstück. Legt eine Zeichenmappe an, oder trainiert euch zu eurem Traumkörper! Seid stolz!) 



Probleme lösen

Bereits im ersten Beitrag habe ich erwähnt, dass ich mich bei Problemen gerne an das Albert-Martin Latein-Forum wende, wo Latein-Erfahrene, so beispielsweise emeritierte Lateinlehrer, Neueinsteigern helfen. Die Hilfe besteht dabei nicht einfach daraus, dass einem die Lösung vorgesagt wird, sondern Tipps gegeben werden, die einem auf die Sprünge helfen sollen- meistens klappt das ganz gut. 
Hat man keine Lust im Wörterbuch zu blättern, kann ich Frag-Caesar sehr empfehlen. Vokabeln die noch nicht richtig sitzen und zur Übersetzung gebraucht werden, kann man dort einfach ''nachblättern'' und erhält in Sekundenschnelle eine Antwort. Manchmal gibt es mehrere Auswahlmöglichkeiten. Dann muss man selbst überlegen, welche der Übersetzungen am sinnvollsten wäre. 

In zwei Jahren habe ich vor an der staatlichen Latinumprüfung teilzunehmen. Für den letzten Feinschliff würde ich davor gerne mit einem privaten Nachhilfelehrer üben, doch zur Zeit komme ich super alleine klar. Trotzdem fehlt mir manchmal die Bestätigung, dass ich mir den Stoff richtig beibringe und nicht irgendwelchen Wirr-Warr lerne. Neulich bin ich jedoch auf die Idee gekommen, dass ich meine Freistunden in der Schule dazu nutzen könnte, zu anderen Klassen in den Lateinunterricht zu gehen. Nach einigen Gesprächen mit den dafür zuständigen Lehrern, wurde mir gesagt, der diesjährige Abiturjahrgang hätte parallel zu meinen Freistunden Lateinunterricht.
Am Freitag war meine erste Stunde gewesen. Obwohl ich eine Unterstufenklasse bevorzugt hätte, da diese sich nicht mit Analysen, sondern mit der Grammatik beschäftigt, bereue ich es nicht, im Oberstufenkurs zu sein. Der Unterricht war interessant. Die erste Hälfte der Stunde haben wir damit verbracht, die Philosophie des Stoa zu verstehen und in der zweiten Hälfte wurde ein Text übersetzt. Dieser war zwar um einiges anspruchsvoller, als die Texte, welche ich zur Zeit übersetze, doch trotzdem war es ein unfassbares Gefühl, viele der Vokabeln zu kennen und auch in der Grammatik nicht allzu verloren zu sein. 





Lernunterlagen 

Am 05. Februar dieses Jahres habe ich mit dem Ianua Nova Band 1 angefangen und diesen am 04. September fertig bekommen. Der Band, den ich jetzt bearbeite, ist der zweite und somit letzte Ianua-Nova-Band. Laut Verlag sollte man, nachdem man beide Bände abgeschlossen hat, dazu in der Lage sein, antike Original Texte zu übersetzen. Insgesamt bestehen beide Bände aus 62 Lektionen (1. Teil 35 Lektionen, 2. Teil 27) und beinhalten zusammen gerechnet etwa 1600 Vokabeln. 
Zusätzlich dazu gibt es noch ein Grammatik-Begleitbuch für beide Bände, welches auch ''Ianua-Nova'' heißt. Für jede Lektion enthält es ein spezielles Kapitel mit der in der Lektion behandelten Grammatik. 
Reichen einem die Erklärungen des Begleitgrammatik-Buches nicht, kann ich das Latein-Grammatik-Buch von Langenscheid sehr empfehlen. 

Die Ianua-Nova Reihe enthält interessante Texte zum Übersetzen, die entweder fiktiv sind und dazu dienen, dem Lehrling den Alltag der alten Römer näher zu bringen, oder Klassiker auf Latein wie etwa die Odyssee, oder die Geschichte über Ikarus und Dädalus. Auch politische Handlungen werden in die Handlung miteingebunden. Es gibt keinen unnötigen Schnick-Schnack und wer zusätzlich üben möchte, für den gibt es noch zahlreiche Zusatztexte. 




Vokabeln lernen

Ich bin ehrlich- das Vokabeln lernen klappt noch nicht so gut. Zwar komme ich mit der Grammatik gut voran, doch während des Übersetzens muss ich viel blättern, da ich manche Wörter einfach vergesse. Auch die verschiedenen Tabellen, beispielsweise zu Demonstrativ, oder Relativpronomen muss ich noch auswendig lernen. Da hilft wahrscheinlich nur eins: Mit dem Kopf durch die Wand und lernen!

Vielleicht ist es, bis ich das nächste mal von meinen Latein-Fortschritten berichte, ja besser geworden mit den Vokabeln! 



Liebe Grüße,

Julia



P.S.: ''Mit dem Kopf durch die Wand'' bitte nicht wörtlich nehmen. Ich übernehme keine Haftung. 


                            

Samstag, 8. September 2018

|Überdenke die Organspende!

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Organspendeausweisr%C3%BCckseite.png




Liebe Leser, 


das Titelbild sieht zunächst dramatisch und äußerst kontrovers aus, doch den Titel dieses Artikels bzw. Posts könnte man bereits als Fazit des gleich Folgenden bezeichnen. Es geht um die Organspende. 


Gesetzesvorschlag: Organspende für alle, die nicht widersprechen

In letzter Zeit sehe ich in sozialen Medien immer wieder den Aufruf aufkommen, die Organspende (so wie es beispielsweise in Österreich der Fall ist) für alle verpflichtend zu machen, so lange der potentielle Spenderdem nicht ausdrücklich widerspricht. 
Der Großteil jubelt dem in den Kommentaren zu und wünscht sich so ein Gesetzt auch für Deutschland.
Ist ja erstmal nichts Schlimmes dran- ganz im Gegenteil, es beweist, dass der Großteil der Menschen ein Herz hat und durch diese Forderung bezwecken will, dass möglichst vielen Hilfsbedürftigen geholfen wird. 



Gut, oder schlecht?

Wann ich genau von der Organspende erfahren habe, das weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, dass es schon immer ein schwarz-weißes Thema für mich gewesen ist. Auf der einen Seite war ich traurig, dass ein Mensch (der Spender) nun gestorben ist, auf der anderen Seite wusste ich jedoch, dass er durch das Spenden seiner Organe einem anderen hilft und somit nicht gleich zwei Menschen sterben müssen, sondern nur einer. Das hat mich aufgemuntert.
In der neunten Klasse haben wir im Vertretungsunterricht eine Dokumentation über die Organspende gesehen. Die Lehrerin fragte uns gleich zweimal, ob wir im Stande sind, dieses komplizierte und schwere Thema zu verkraften. Die Dokumentation befasste sich mit beiden Seiten. Eine Frau ist nach einem Sturz ins Koma gefallen und nachdem die Ärzte bei ihr den ''Hirntod'' festgestellt hatten, entschlossen sich ihre Angehörigen dazu, ihre Organe zu Organspende freizugeben. Sie waren zufrieden mit ihrer Entscheidung und freuten sich, einem anderen Menschen dadurch geholfen zu haben. 
Die andere Seite stellte ein Elternpaar dar, welches der Entnahme der Organe ihres Sohnes, welcher bei einem Vekehrsunfall verunglückt ist, zustimmten. Nachdem sie nach der erfolgreichen Entnahme ein letztes mal zu ihrem Sohn gegangen sind, erzählen sie, sahen sie ihren Sohn mit schmerzerfülltem Gesicht und ergrauten Haaren auf der Liege liegen. Die Organentnahme werden sie sich nie verzeihen, sagen sie. 



Hirntod

So viel zu der Dokumentation. Doch warum sollte man die Organspende nun überdenken? Es ist doch etwas Gutes was man tut, der Spender ist doch sowieso schon tot, was bringen ihm dann seine Organe?- lauten viele Argumente der Befürworter. Und es gibt viele Befürworter, zahlreiche Reportagen beleuchten lediglich die eine Seite, sprechen sich klar und deutlich für die Organspende aus, rufen den Zuschauer dazu auf, sich auch einen Spenderausweis anzuschaffen und diesen mit ''ja'' anzukreuzen. Schließlich bedeutet der Organspende-Ausweis nur, dass man im Falle des Hirntods seine Organe zur Spende freigeben würde und den Angehörigen diese schwere Entscheidung in der ohnehin für sie schweren Situation abnehmen würde. Stirbt man ''normal'', so werden auch keine Organe entnommen. 

Doch was bedeutet der Hirntod? Man kann ihn sich, wie ein sehr tiefes Koma vorstellen. Das heißt, dass alle Organe noch funktionsfähig sind, das Gehirn jedoch so stark zerstört ist, dass man ohne die, die Lebensfunktionen erhaltenen Maschinen nicht im Stande wäre zu überleben. Überprüft wird der Hirntod von Ärzten, in dem diese die Reize überprüfen. Sie zwicken den Patienten beispielsweise am Finger, oder leuchten ihm ins Auge. Erfolgt keine Reaktion, so beispielsweise keine Verkleinerung der Pupillen trotz vermehrten Lichteinfluss und werden keine Hirnströme gemessen, wird der Patient als hirntot eingestuft. 



Wirklich tot, oder nur im Koma?

Der Mensch hat zwei verschiedene Arten von Nervensystemen: Das Periphere und das Zentrale Nervensystem. Abgekürzt kann man sagen, dass die Nerven des Zentralen Neren Systems dafür zuständig sind Reize aufzunehmen, die Nerven des Peripheren Nervensystems hingegen sind für die Reflexe zuständig. Sie reagieren also auf einen bestimmten Reiz. 
Ein Hirntoter hingegen reagiert auf keinerlei Reize. Es scheint also, als seien seine Nervensysteme nicht mehr intakt. Viele Angehörige, die ihren Hirntoten Verwandten nach der Organspende jedoch besucht haben, berichten davon, er habe ergrautes Haar, ein schmerzerfülltes Gesicht und sei an die Liege gebunden (so wie in der oben beschriebenen Dokumentation beispielsweise). Woran könnte das liegen? Ist er während der Organentnahme etwa aufgewacht? Ist er von den Toten auferstanden?
Desweiteren berichten Angehörige, sie seinen von einem Arzt mit den Worten: ,,Keine Sorge, XY wird mit Morphium betäubt werden'', beruhigt worden. Wieso braucht ein Toter denn eine Betäubung, wo er doch sowieso nichts mehr spürt und dies bei der Überprüfung des Hirntodes bewiesen wurde?

Für die Organspende eignen sich lediglich hirntote Patienten, keine Patienten, die ''vollkommen'' tot sind. Wie bereits erwähnt befindet sich das Gehirn des Betroffenen dabei in einem äußerst tiefen Koma. Es besteht jedoch die Theorie, es sei lediglich das Periphere Nervensystem nicht intakt und nicht im Stande mit Reflexen auf Reize zu reagieren, das Zentrale Nervensystem hingegen, würde alle Reize, wie bei einem gesunden Menschen aufnehmen. Die Reizüberflutung bei der (schmerzvollen) Organentnahme würde dazu führen, dass das Periphere Nervensystem kurzzeitig ''aufwacht''. Diese Theorie würde die verzerrten Gesichter und vor Stress ergrauten Haare erklären. 


Vom Hirntod erwacht

Desweiteren gibt es Fälle, in denen Patienten, bei denen der Hirntod diagnostiziert worden ist, aufgewacht sind und seitdem ein vollkommen normales Leben führen. Der 13 jährige Trenton McKinley beispielsweise ist kurz vor der Organspende aus dem Hirntod erwacht( https://www.welt.de/vermischtes/article176130327/Hirntod-diagnostiziert-13-Jaehriger-erwacht-vor-Organspende-ploetzlich-aus-Koma.html). Ein anderer Fall spricht von einem Mann, dessen Frau sich der Organspende seiner Organe widersetzte und forderte, den Mann an Lebensfunktion-Erhaltenden-Maschinen angeschlossen zu lassen. Einige Zeit später ist er aufgewacht und führt seit dem ein normales Leben. 
Einige behaupten, der Hirntot, also ein besonders tiefes Koma, sei eine Phase in der sich das Gehirn nach dem Unfall regeneriere. 
Man merkt also: Es ist ein heiß diskutiertes Thema, ob der Hirntod wirklich mit dem Tod gleichgesetzt werden kann, oder nicht. 

Es gibt weltweit 30 unterschiedliche Definitionen von Hirntod, was bedeutet, dass es  vom Kontinent bzw. Land abhängig ist, ob man als tot, oder noch als lebendig angesehen wird. https://www.gesundheitsrebell.de/organspende-ja-oder-nein-ein-brutales-geschaeft

Mit Sicherheit gibt es Fälle, in denen ein Hirntoter niemals, oder erst sehr spät aus dem Hirntod erwachen würde, doch wie man anhand des oben genanntem sehen konnte, gibt es Fälle, in denen Patienten aufwachen. Der Hirntod ist demnach unsicher. 



Fazit: 

Es gibt, wie für alles, demnach auch bei der Organspende Vor- sowie Nachteile.  Ich denke jedoch, dass es ein großes Verbrechen gegen die Selbstbestimmtheit des Menschen wäre (GG. Art. 1), wenn die Organspende für alle, die dieser nicht ausdrücklich widersprechen, verpflichtend wäre. So würde es mit Sicherheit Menschen geben, die sich nie mit der Organspende und ihren Pro und Kontras auseinander gesetzt hätten und demnach vor ihrem ''klinischen Tod'' dieser nicht haben Widersprechen dürfen und es womöglich getan hätten, sofern sie aufgeklärt gewesen wären. 

Ich akzeptiere und respektiere es vollkommen, wenn jemand sagt, dass er gerne seine Organe spenden möchte, um anderen zu helfen. Jedoch sollte er sich dabei bewusst sein, was der Hirntod wirklich bedeutet, dass dieser zur Zeit undefinierbar und womöglich umkehrbar ist und nicht das Ende von allem bedeutet.
Natürlich rettet er das Leben anderer Leute und wenn man für sich selbst entscheidet, dass es in Ordnung ist, sich seine Organe (womöglich unter Schmerz) für andere entfernen zu lassen, dann hat etwas heldenhaftes. Doch diese Entscheidung sollte von einem selbst, individuell und nicht von einem Gesetz, welches das Unwissen der Bürger ausnutzt, getroffen werden. 
Ich habe für mich entschieden, dass ich meine Organe nicht spenden möchte, was jedoch auch bedeutet, dass ich es nur als fair den anderen gegenüber empfinde, wenn ich bei Bedarf auch keine fremden Organe annehmen würde.


Jeder sollte individuell für sich entscheiden, was er für Richtig hält.

Kein Gesetzt sollte Menschen, die in Ungewissheit leben dazu zwingen ihre Organe zu spenden, nur weil sie dem nicht ausdrücklich widersprochen haben. 




Montag, 27. August 2018

|Sommerferien 2018|


Liebes Zukunfts-Ich!


Die Sommerferien neigen sich ihrem Ende. Jetzt kann ich auf sie zurück blicken und sagen: Es waren schöne, obwohl nicht sonderlich spannende Sommerferien, sehr erholsame und ruhige Tage, mit vielen, schönen Momenten. 

Sommer 2017: http://jmmjtj.blogspot.com/2017/08/sommerferien-2017.html

Sommer 2016:  http://jmmjtj.blogspot.com/2016/08/sommerferien-2016.html









Angefangen hat alles im sogenannten Sudetenland, einer Region zwischen Polen und Tschechien, wo meine Eltern und ich für 3 Tage Urlaub gemacht haben, wandern waren, ein wirklich sehr interessantes Höhlen-Labyrinth besichtig haben (Bledne Skaly) und am letzten Tag, einem regnerischen Mittwoch, mit dem Zug einen Abstecher nach Bresslau gemacht haben. In Bresslau haben wir bis auf das atemberaubende Panorama Bild (Panorama Raclawicka), welches eine polnische Kriegsszene aus dem 18. Jahrhundert darstellt, nicht viel sehen können. Gefallen hat mir Bresslau trotzdem.





 Daraufhin sind wir mit dem Zug quer durch Polen gefahren und haben meine Großeltern an der Ostsee besucht. Der Strand an der Ostsee ist erstaunlich weiß, fein und sauber und gefiel mir sogar besser, als der auf Mallorca. An der Ostsee sind wir viel Fahrrad gefahren, haben meine alte Tante Hilde besucht, dessen Hobby das Erstellen von Stammbäumen ist und viel interessantes über unsere Vorfahren erfahren. 


 

 

Nach dem Aufenthalt an der Ostsee ging es zurück nach Krakau. Und obwohl ich jeden Sommer hier bin, habe ich die Stadt erst in diesem Jahr richtig kennengelernt. Die Altstadt ist wunderschön, es gibt zahlreiche Einkaufs-Galerien und schöne Gebäude. 


Am 1. August habe ich das Konzentrationslager in Ausschwitz besichtigt. Viele Bekannte, die Ausschwitz bereits besichtigt hatten sagten, man müsse psychisch darauf vorbereitet sein, es wäre schrecklich dort. Doch weil der 1. August war ein sonniger und heißer Tag war und viele Touristen dort waren, musste ich mich regelrecht dazu zwingen zu verstehen, was an diesem Ort einst schreckliches geschehen ist. 
Die Leiterin der Führung war sehr nett und erzählte vieles zu den einzelnen Stationen. Nachdem wir zuerst das kleinere KZ in Ausschwitz besichtigt haben, fuhren wir mit einem Shuttle-Bus in das etwas weiter entfernte, größtere KZ Ausschwitz-Birkenau. Es gibt zu vieles, was ich über den Besuch im KZ Ausschwitz erzählen könnte, am besten man fährt bei Gelegenheit selbst dort hin und nimmt an einer Führung teil. Und wenn es eines gibt, was mich am meisten bewegt hat, so waren es riesige Berge von Häftlings-Haaren, die hinter einer Glaswand aufbewahrt wurden, sowie tausende, ja beinahe Millionen von Schuhen, die den Menschen bei ihrer Ankunft nach Ausschwitz abgenommen wurden. Es ist einfach unbeschreiblich, wie grauenvoll manche Menschen nur sein können. 


Aber nun kommen wir wieder zurück zu den schönen Dingen des Lebens (auch wenn man die schlimmen nicht vergessen sollte, damit diese sich nicht wiederholen): Ich habe begonnen alte Fotos meiner Großeltern und Verwandten zu sammeln und zu fotografieren, habe in der Zeit, in der ich nichts zu tuen hatte, weiter an meinem Latein gearbeitet (http://jmmjtj.blogspot.com/2018/03/latein-selbststandig-lernen-teil-1.html ) und viel Zeit mit meiner Familie verbracht. Meine Cousine hat neue Schmink-Techniken ausprobiert, während ich vergeblich versucht habe den lieben, jedoch unerzogenen Hunden meiner Oma, Tricks beizubringen. Wie bereits gesagt war es ein sehr schöner Sommer, in dem das alte Sprichwort ''In der Ruhe liegt die Kraft'' sich definitiv für mich bestätigt hat. 

Liebe Grüße, 

Julia