Donnerstag, 18. Januar 2018

|Kurkuma das allround ''Medikament'' ohne Nebenwirkungen|



Liebe Leser, 

wie hat die Menschheit es geschafft zu überleben, als die Technik noch nicht so weit fortgeschritten war, wie sie es heute ist? Als es noch keine Medikamente gab und Operationen noch nicht möglich waren? Die Antwort liegt in der Ernährung. Selbstverständlich wurden die Menschen damals bei weitem nicht so alt, wie wir es heute werden. Doch trotzdem bin ich der Meinung, dass es viele verschiedene (oftmals auch wenig bekannte) Lebensmittel gibt, die sich sehr positiv auf die Gesundheit auswirken können. 

Vor etwa zwei Jahren klagte mein Vater vermehrt über Knieschmerzen und bekam vom Hausarzt lediglich Diclofenac-ratiopharm® verschrieben. Ein Schmerzmittel mit einer, sagen wir mal, interessanten Auswahl an Nebenwirkungen. Sollte dies nicht helfen, schlug der Arzt Cortisol vor. Es handelte sich um Arthritis, eine entzündliche Gelenkerkrankung. Welch toller Arzt, Ursachenbehebung war gestern, heute lindern wir nur die Schmerzen. Ärzte sind auch nur Menschen, deshalb sollte man als Patient, sofern man geheilt werden will, selbst die Initiative ergreifen können und sich über mögliche Alternativen selber schlau machen. Denn wie sagt man so schön? Vertrauen ist gut, aber Wissen ist besser.


Gesundheitliche Nutzen Bereits im Vorfeld habe ich von Kurkuma, einem Gewürz, welches vermehrt in asiatischen beziehungsweise indischen Gerichten zu finden ist, gehört. Im türkischen Laden habe ich 80 Gramm Kurkuma für gerade einmal einen Euro kaufen können und habe meine Recherche über das bitter schmeckende ''Wundermittel'' fortgeführt: Kurkuma trägt zur Stärkung des Immunstystems bei und wird in Indien bereits seit 4000 Jahren bei der Heilung von Wunden und Entzündungen angewandt. Ebenso soll Kurkuma bei der Heilung von Krebs helfen und Demenz vorbeugen, da es die Ablagerung von Plaque an den Nervenzellen verhindert und den Zellaufbau unterstützt. Bei Krebs hingegen hemmt Kurkuma das Wachstum der Krebszellen, in dem es die Transkriptionsfaktoren still legt, die essenziell für die Teilung von Zellen sind. Zudem unterstützt es die Zellmembranen gesunder Zellen, wodurch diese weniger anfällig werden, bzw. nicht so schnell entarten können. 



Kurkuma in Verbindung mit schwarzem Pfeffer
zu findende Statistik zeigt deutlich, dass in den ärmeren Regionen der Welt, so beispielsweise in Südasien, im Vergleich zu den Industrieländern, Demenz bei Menschen über 60 Jahren wesentlich seltener auftritt. Grund hierfür könnten die oft scharfen Gerichte sein, die mögliche Bakterien abtöten sollen. In Verbindung mit Kurkuma, welche ein wesentlicher Bestandteil des Currypulvers ist, wirken diese Gerichte sich demnach auch positiv auf die Vitalität der Zellen aus. 
Ebenfalls erwähnenswert ist, dass Kurkuma in Verbindung mit gleicher Menge (Verhältnis 1:1) an schwarzem Pfeffer (Piperin) ihre Wirkung um etwa das 2000-fache vervielfacht. Der Pfeffer ''aktiviert'' somit erst die tatsächliche Wirkung des Curcumins. Chili und Olivenöl können die Wirkkraft weiter steigern. 

Kurkuma in Kapseln und in Pulverform Zugegeben, der Geschmack von Kurkuma ist gewöhnungsbedürftig, doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Übrigens ist das Gewürz Kurkuma nur indirekt für all diese ''Wunder'' verantwortlich, denn das tatsächliche allround Talent ist der Farbstoff Curcumin, der dem Gewürz die charakteristische Farbe verleiht und 3-5% in Kurkuma enthalten ist.
Nun ist es so, dass Kurkuma nach all den Jahren eine Wiedergeburt zu erleben scheint. Das hat sich auch die Pharmaindustrie zunutze gemacht und verkauft nun Kurkuma-Kapseln. Mein Vater, der meinen Vorschlag, es mit einem Esslöffel Kurkuma am Tag zu versuchen, abgelehnt hat, hat vom Heilpraktiker, an den er sich nach einiger Zeit gewandt hat, weil er die Nase voll von irgendwelchen Schmerzmitteln hatte, endlich keine Schmerzmittel verschrieben bekommen. Der Heilpraktiker verschrieb ihm: Kurkuma-Kapseln! Und die Beschwerden gingen tatsächlich weg. 
Da die Kurkuma-Kapseln jedoch ein wenig teurer waren, oder besser gesagt: Im Vergleich zu purem Kurkuma wesentlich teurer waren, entschied er sich letztendlich dazu, das von mir im türkischen Laden gekaufte Kurkuma Pulver als Alternative zu probieren. Zwar enthalten die in der Apotheke erhältlichen Kapseln einen wesentlich höheren Prozentanteil an Curcumin (manchmal sogar 95%), als das herkömmliche Kurkuma-Pulver(3-5%) und sind bereits mit Piperin (schwarz Pfeffer) gemischt, doch wenn man ein wenig mehr des herkömmlichen Kurkumas zu sich nimmt und dieses eigenhändig mit Pfeffer mischt, so kommt man aufs Gleiche hinaus. Nichtsdestotrotz gilt hier: Jedem das seine, denn wenn man den Geschmack von Kurkuma so gar nicht abhaben kann, dann scheinen Kapseln wohl doch die bessere Wahl zu sein. 

''Falsches'' Kurkuma entlarven
Manchmal wird beim Verkauf von Kurkuma jedoch getrickst und Mehl mit untergemischt. Um herauszufinden, ob es sich bei dem gekauften Pulver tatsächlich um 100 prozentiges Kurkuma, oder um eine Schummelei mit Mehl handelt, nimmt man einen Teelöffel Kurkuma und gibt dieses in ein halb volles Glas Wasser. Setzt sich ein Teil des Pulvers nach kurzem Umrühren am Boden ab, so weiß man, dass ein Teil des Pulvers aus Mehl bestand- es wurde getrickst. Schwimmt das Kurkuma jedoch gleichmäßig verteilt im Wasser, dann darf man sich sicher sein, dass es sich um 100 prozentiges Kurkuma handelt. 

Die Einnahme von Kurkuma
Man kann Kurkuma verschiedenen Gerichten, oder Soßen beifügen (z.B. einer Kürbiscremesuppe), man kann es aber auch pur essen. Ich persönlich habe mir zwei kleine Gläser und 80 Gramm des Kurkumapulvers genommen und das Pulver auf die beiden Gläser aufgeteilt. In jedem Glas sind nun 40 g Kurkuma. Um, wie oben beschrieben, die 2000-fache Wirkung des Curcumins zu erhalten, habe ich die Gläser jeweils mit weiteren 40 Gramm schwarzem Pfeffer, sowie etwas Chilipulver (ca. 10 Gramm) aufgefüllt und durchmischt. Jeden Morgen vor dem Frühstück, nehme ich nun einen Teelöffel der Kurkuma-Pfeffer-Mischung zu mir und trinke danach etwas Wasser, oder Tee.

Fazit/Erfahrungen 
Ich nehme Kurkuma nun seit  etwa einem Jahr zur Vorbeugung möglicher, oben genannter Krankheiten und fühle mich nicht schlechter als zuvor. Selbstverständlich war ich in diesem Jahr auch das ein oder andere Mal erkältet gewesen, jedoch habe ich diese Erkältungen als weniger ''dramatisch'' empfunden und sie sind schneller vorübergegangen. Mein Vater nimmt seit einem Jahr lediglich die Kurkuma-Pfeffer Mischung gegen seine Arthritis und klagt über keinerlei Schmerzen. Es scheint also, als sei Kurkuma tatsächlich ein allround ''Medikament'' ohne Nebenwirkungen. 


Quellen:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/468136/umfrage/praevalenz-von-demenz-bei-menschen-ueber-60-jahren-nach-weltregionen/
https://kurkuma.info/kurkuma-wahrheit/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurkuma#Siehe_auch
https://www.kurkuma-wurzel.info/gegen-krebs.html
http://sekrety-zdrowia.org/kurkuma-jak-uzywac-aby-byla-lekarstwem-i-jak-odroznic-dobra-od-zlej/
https://www.kurkuma-wirkung.de/demenz/
https://www.energetikum.org/die-mischung-machts-drei-inhaltsstoffe-olivenoel-kurkuma-und-schwarzer-pfeffer/

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen